Willkommen auf Fitnessatee!
In den kommenden Wochen und Monaten würde ich euch gerne meinen persönlichen Weg, Tipps & Tricks und Rezepte vorstellen, die mir helfen und bereits geholfen haben, ein wenig überflüssige Kilos zu verlieren und nicht im JoJo-Effekt zu landen.
Vorab
Immer wieder liest und hört man von knallharten Radikaldiäten und Diäten, die 5-10 Kilos in nur wenigen Wochen versprechen. Schon beim Lesen der Überschriften weiß ich, dort ist der allgemein bekannte Jojo-Effekt vorbestimmt.
Der Jojo-Effekt ist das Resultat von unüberlegten und nicht ausgereiften Diäten, die dann nach ein paar Wochen einfach beendet werden, weil man sein Ziel erreicht hat. Ich persönlich würde schätzen, dass rund 80-90% der Menschen im Jojo-Effekt enden, weil sie nach der radikalen Diät weitermachen, wie VOR der Diät.
Das heißt, kein Sport, die Kalorien werden wieder nicht eingehalten und ein paar Monate später haben sie dann meist wieder das gleiche Gewicht oder im schlimmsten Fall sogar noch mehr zugenommen als vor der Diät.
Ich habe schon viele Diäten ausprobiert und bin -ungelogen- noch nie in den Jojo-Effekt geraten.
Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass ich noch nie die Sportlichste gewesen bin.
Im Gegenteil:
Die Couch oder der Stuhl sehen immer einladender aus, als ein Fitnessstudio oder mein Heimtrainer es je könnten.
Jetzt werden einige von euch bestimmt denken, dass ich dann eben einen super Stoffwechsel habe, mit dem ich quasi von alleine die Kalorien verbrenne. Auch da muss ich euch bzw. eher mich enttäuschen:
Mein Stoffwechsel ist ein Faultier. Ich nehme schon zu, wenn ich die Quarktasche beim Bäcker im Schaukasten nur ansehe.
Wie dann?
Mein Geheimnis ist, dass ich nie richtig aufgehört habe, Kalorien zu zählen. Während einer Diät macht man das schon fast obsessiv. Jeder Krümel wird notiert, jede Brotscheibe dazu gezählt und jedes Reiskorn gewogen. Hat man dann sein Ziel erreicht, wird das allmählich zur Nebensache, bis es völlig aus dem Kopf verschwunden ist.
Und genau dort liegt der Fehler. Genau dann fängt man wieder an, zu viel zu essen bzw. oftmals das Falsche.
Wer ein paar Wochen oder sogar Monate lang Diät gehalten hat, Kalorien gezählt und sein Essen abgewogen hat, der wird auch irgendwann ohne Küchenwaage in etwa wissen, wie viele Kalorien er dort auf dem Teller liegen hat. Man kann es sich wirklich verinnerlichen.
Und dass Fisch, Reis und Gemüse viel viel viiieel weniger Kalorien haben als z.B. Spaghetti Bolognese oder ein Kartoffel-Käse-Gratin ist ebenfalls logisch.
Zum schnellen Vergleich:
1 Pizza hat so viele Kalorien, dass ihr euch die gleiche Menge durch etwa 3-4 Teller Fisch, Reis und Gemüse holen könntet. Dazu kommt, dass eine Pizza mehr ungesunde Fette enthält als Fisch.
Im Gegenteil: Fisch enthält viele gesunde Fette, die der Körper sogar benötigt.
Bei der Rechnung ist allerdings wichtig, dass der Reis dann nicht in Mengen gegessen wird.
Bei dem Rezept stellt der Reis nur eine kleine Beilage dar. Mehr als 50g sollten es keinesfalls sein.
Der Großteil auf dem Teller sollten durch den Fisch und das Gemüse belegt sein.
Das Wichtigste
Das Wichtigste ist jedoch, dass man immer auf seinen Körper hört.
Es ist 14 Uhr. Mann und Kinder kommen bald nach Hause und das Mittagessen kommt auf den Tisch.
Aber warum sich den Teller komplett voll machen, wenn man merkt, dass man eventuell gar keinen so großen Hunger hat? Ich sehe viele Menschen, Tag ein - Tag aus, bei denen ist der Teller randvoll gepackt, obwohl vor wenigen Stunden erst eine Mahlzeit zu sich genommen wurde.
Im wahrsten Sinne des Wortes waren dann "die Augen wieder größer als der Magen."
Schaut ruhig eine Sekunde lang in den Kochtopf und fragt euch selbst:
"Wie viel Hunger habe ich wirklich?"
Niemand soll hungern. Auch nicht bei einer Diät.
Wenn ihr großen Hunger habt, dann macht euch den Teller voll!
Aber wenn der Hunger nun mal nicht so groß ist, dann reicht eben auch eine kleine Portion.
Zusammenfassend
Wie schon bereits angekündigt, möchte ich euch in den kommenden Wochen und Monaten einiges davon näher bringen und euch einen einfachen Weg zur gesunden Linie zeigen.
Ich schreibe absichtlich "gesunde Linie", denn was als schlank, übergewichtig oder genau richtig zählt, ist für mich von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Ich bin auch kein Vollblut-Fan von dem bekannten BMI. "Body Mass Index"
Ja, der BMI kann eine Richtlinie sein, wenn man stark übergewichtig ist und weiß, wie viel man abnehmen muss.
Aber im Endeffekt finde ich es wichtiger, sich in seinem Körper wohl und gesund zu fühlen.
Jeder Mensch hat einen anderen Körperbau. Und der fängt schon bei dem Skelett -genauer gesagt bei den Knochen an.
Als kleines Beispiel:
Ich wiege gerade einmal 4 Kilo mehr als meine Schwester.
Trotzdem sehe ich viel "korpulenter" aus als sie.
Wenn wir nebeneinander stehen, sieht man warum. Ich habe z.B. einen breiteren Schulterbau als sie und mein Becken ist auch breiter gebaut, auch wenn genauso viel oder wenig "Fett drauf ist" wie bei ihr.
Würde ich also versuchen, diese 4 Kilo mehr auch abzunehmen um bei dem Gewicht meiner Schwester zu landen, dann würden vermutlich meine Rippen aus dem Brustkorb winken, mein Schlüsselbein würde hervorstehen oder meine Wangen würden einfallen. Diese 4 Kilo Differenz zwischen ihr und mir sind nichts anderes als Knochen und Gewebe. Kein Fett.
Fazit
Wer also welchen BMI haben sollte, ist daher für mich nicht berechenbar. Es sei denn, man erfindet eine neue Formel, in dem der Körperbau mit einberechnet wird. ;-)
Verlasst euch immer auf euer Gefühl. Fühlt ihr euch wohl und euer Hausarzt hat nichts zu meckern, dann bleibt wie ihr seid!




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